Der dritte und letzte Winter meiner Studienzeit in Furtwangen ist nicht nur der, in dem ich die meiste Zeit in meiner Wahlheimat(?) verbringe, sondern auch der heftigste was den Schneefall angeht.
Es kann natürlich auch sein, dass es mir dieses Jahr mehr auffällt, weil ich öfter hier bin und öfter mein Auto und die Einfahrt frei schaufeln muss, aber ich denke auch objektiv betrachtet hat es dieser Winter in sich.
Hier ein paar Bilder vom Räumen unserer Einfahrt und meinem und Kais Auto:
Am Dienstag war es endlich so weit. Das Abschluss-Event des Semesters stand an: Der Tag der Medien inkl. Medianight.
Außerdem war um 9:00 Uhr morgens noch eine Probevorlesung eines Kandidaten für die neue Stelle “Professor für Digitale Medienwirtschaft”. Musterstudenten, wie wir sind, haben wir diese natürlich besucht. Es war einigermaßen interessant -- wenn auch nicht total überzeugend.
Danach gab’s umsonst Frühstück (Butterbrezel, Kaffee, Berliner) und ein-zwei Gläschen Sekt vom Catering. Gut gestärkt haben wir uns dann die Stände der Projektgruppen und eine Präsentation “The Colours Of Music” angeschaut.
Und dann ging’s auch schon in die Mensa und anschließend nach Hause eine Runde arbeiten (zwischendurch eine Stunde Pause gemacht und die FuFO-Flugshow angeschaut) bis um 17:30 Uhr Eventmanagement losging. Vorher natürlich noch klar gemacht, dass Florian plätze frei hält, weil der Einlass für die Medianight schon kurz vor 19:00 Uhr war.
Dann um 19:15 Uhr im Halb-Sprint zur Aula gespurtet -- währenddessen mit Flo telefoniert, wo unsere Sitzplätze sind -- noch schnell ein Bier gekauft und schon ging’s los.
Zu allererst hat schon das Intro imponiert. Ansonsten gab es wie immer viele interessante, gute und lustige Beiträge. Unter anderem auch zwei Clips von Anwärtern auf das DM-Stipendium von dein-contest.de.
Immer oefter hoert man, dass zu arbeiten viel anstrengender sei als zu studieren, oder dass Studenten alle faul sind und jeden Tag bis tief in die Nacht feiern.
Doch nun gibt es Fakten, die dagegen sprechen. Eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab naemlich, dass von den 130.000 Befragten Studenten “16 Prozent sagten, dass sie innerhalb des vergangenen Jahres depressive Verstimmungen hatten” (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,526242,00.html). Der Anteil der Studenten, die Antidepressiva zu sich nehmen, ist doppelt so hoch, wie bei Berufstaetigen der selben Altersgruppe.
Ausser von Depressionen werden Studenten auch noch von Nervosität, Kreuz-, Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen (ueber 33%), sowie von Schlafstoerungen und Stimmungsschwankunge (ueber 25%) geplagt.
Und da sag nochmal einer, dass das Studentenleben so einfach sei…
Ich gehoere zwar zu den gutglaeubigen Menschen, die die neuen AGB einfach so akzeptiert haben (gut, ich hab die ersten 10-20 Zeilen gelesen, aber dann war’s mir zu doof ), aber als mir dann Flo erzaehlt hat, was da so drin stand, war ich mir erstmal nicht mehr so sicher, ob das richtig war.
Da Welt-Online ja recht “gross” ist, denke ich mal, dass die Informationen zuverlaessig sind.
Fuer alle, die jetzt nicht auf den Link geklickt und den Text gelesen haben: Die Kernaussage ist die, dass StudiVZ die AGB nochmal angepasst hat und nun doch keine Daten an Dritte weitergegeben werden. Lediglich an die Behoerden (“Eine Weitergabe der Daten an Dritte zu kommerziellen und/oder gewerblichen Zwecken findet nicht statt.“). Die Werbung per SMS oder Instant-Messenger und auch die Speicherung der persoenlichen Daten nach Exmatrikulation wurden ebenfalls wieder gestrichen.
Somit koennen nun alle, die der Welt-Online vertrauen die neuen neuen AGB akzeptieren und hoffen, dass die nicht mit dem StudiVZ unter einer Decke stecken .
Ich hoffe nur, dass die Aenderungen auch rueckwirkend fuer die gelten, die die alten neuen AGB schon akzeptiert hatten. Weil ich mir dan nicht so sicher bin, habe ich mal meinen Nachnamen und meine Handynummer aus dem Profil entfernt. Mal schauen, ob ich mehr Spam-Anrufe als frueher bekomme.