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’54, ’74, ’90, 2010 …

Freitag, 4. Dezember 2009

… der Anfang ist getan.

Nach der Gruppenauslosung vor wenigen Minuten in Südafrika ist zumindest der Einzug in die K.O.-Phase der Fußball-WM 2010 Pflicht. Mit Australien, Serbien und Ghana teilten Charlize Theron und Co. der deutschen Nationalmannschaft vergleichsweise einfache Gegner zu.

Hier eine Übersicht aller Gruppen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Südafrika 1 Argentinien 1 England 1 Deutschland 1
Mexiko 2 Nigeria 3 USA 2 Australien 2
Uruguay 3 Südkorea 2 Algerien 3 Serbien 4
Frankreich 4 Griechenland 4 Slovenien 4 Ghana 3
Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H
Niederlande 1 Italien 1 Brasilien 1 Spanien 1
Dänemark 4 Paraguay 3 Nordkorea 2 Schweiz 4
Japan 2 Neuseeland 2 Elfenbeinküste 3 Honduras 2
Kamerun 3 Slovakei 4 Portugal 4 Chile 3

Meine Prognose: Die kursiv gedruckten Mannschaften kommen weiter in die K.O.-Phase (die Zahlen hinter den Ländernamen stehen für den jeweiligen Lostopf). In den meisten Gruppen scheint die Sache klar zu sein, bevor überhaupt ein Spiel angepfiffen ist. Doch aus Erfahrung wissen wir, dass es so höchstwahrscheinlich nicht kommen wird. Gerade die Deutsche Gruppe wirkt nur auf den ersten Blick leicht: Serbien hat in der Qualifikation zur WM Frankreich geschlagen und Australien war schon nach sechs Qualifikationsspielen sicher in Südafrika dabei. Der dritte Gegner Ghana spielt auf dem Heimatkontinent und hat somit wahrscheinlich sowohl was das Klima als auch was die Unterstützung der Fans anbelangt gewisse Vorteile gegenüber unserer Nationalmannschaft.

In Gruppe A sieht es für Frankreich, das in der Quali bis zuletzt zittern musste ganz gut aus. Ebenso für Argentinien in Gruppe B, England in Gruppe C, die Niederlande in Gruppe E, Italien in Gruppe F und Spanien in Gruppe H. Eng wird es wahrscheinlich in Gruppe G mit zwei der Mannschaften vor denen jede Nation aus Topf 1 Angst hatte: Portugal und die Elfenbeinküste.

Das heißt im Klartext, dass es die Favoriten in den meisten Gruppen theoretisch nicht sehr schwer haben dürften. Doch schon allein der Kampf der jeweils drei anderen Mannschaften wird uns eine sehr spannende WM-Gruppenphase bescheren. Dazu kommt mit Sicherheit noch die ein oder andere Überraschung (wie z.B. Griechenland 2004), sowie hoffentlich nur wenige und leichte Verletzungen, die die letztendlichen Resultate unberechenbar machen.

Favoritensterben im DFB-Pokal

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Fürth und Osnabrück stellen Erstligisten in den Schatten

Fürth und Osnabrück stellen Erstligisten in den Schatten

Kein guter Dienstag für die Erstligisten Borussia Dortmund und VfB Stuttgart. Für beide kam das Aus im Achtelfinale des DFB-Pokals. Und das trotz eines Gegners, der eine (Fürth) bzw. zwei (Osnabrück) Klassen tiefer spielt -- und dort momentan nicht einmal unmittelbar um den Aufstieg.

Für wen die Niederlage bitterer ist, kann man nur schwer sagen. Der BVB verliert zwar gegen einen Verein aus der dritten Liga aber der VfB steht ohnehin schon schlecht da (in der ersten Bundesliga nur 14., punktgleich mit dem Vorletzten). Der Stuhl von Markus Babbel wackelt schon gewaltig. Ein weiterer Beleg für das vorzeitige Ende als Trainer der Schwaben könnte sein, dass Jürgen Klinsmann zusammen mit VfB-Manager und -Präsident Erwin Staudt gesehen wurde. Das lässt die Gerüchteküche brodeln.

Lediglich der 1. FC Köln schaffte es, seinen Kontrahenten aus der vierten(!) Liga klar mit 3:0 zu besiegen. Doch ich denke, dass Mario Basler trotzdem stolz auf seine Mannschaft ist. Denn immerhin hat Trier schon den Erstligisten Hannover 96 und die Arminia aus Bielefeld (immerhin Aufstiegskandidat aus Liga 2) aus dem Wettbewerb geschossen.

Im vierten Dienstags-Spiel trat Trainer Neururers MSV Duisburg beim FC Augsburg an. Der FCA entschied das Spiel klar mit 5:0 für sich und zieht somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in das Viertelfinale des Pokals ein.

Hier nochmal die Ergebnisse im Überblick:

SpVgg Greuter Fürth 1:0 VfB Stuttgart
Eintracht Trier 0:3 1. FC Köln
VfL Osnabrück 3:2 Borussia Dortmund
FC Augsburg 5:0 MSV Duisburg

Morgen folgen die restlichen vier Spiele TSV 1860 München -- FC Schalke 04, Werder Bremen -- 1. FC Kaiserslautern, TSG Hoffenheim -- TuS Koblenz und Eintracht Frankfurt -- FC Bayern München. Angesichts des Dienstags kann man auf weitere Überraschungen hoffen.

Auch in Madrid war gestern ein schwarzer Tag: Real unterlag im spanischen Pokal dem Drittligisten AD Alcoron klar mit 4:0.

Champions League: Glückliche Gruppenauslosung

Freitag, 28. August 2009

UEFA Champions LeagueFür die deutschen Vereine lief die Auslosung der acht Gruppen ganz gut. Alle drei haben in meinen Augen zumindest gute Chancen auf den zweiten Platz. Falls es klappt und alle den zweiten Platz belegen, hätte das allerdings den Nachteil, dass sie im Achtelfinale gegen einen Gruppenersten spielen müssen. Der Vorteil, dass in diesem Fall keine zwei deutschen Teams aufeinander treffen können, ist hinfällig, da das bei der Ausolung der Achtelfinalspiele sowieso berücksichtigt wird.

Ich habe die Mannschaften, von denen ich denke, dass sie weiterkommen kursiv gesetzt. Mal sehen, ob ich zurecht nicht gewettet habe, oder bei der ein oder anderen Gruppe richtig liege.

Gruppe A
FC Bayern
Juventus Turin

Bordeaux
Maccabi Haifa

Gruppe B
Manchester United

ZSKA Moskau
Besiktas Istanbul
VfL Wolfsburg

Gruppe C
AC Milan
Real Madrid

Marseille
FC Zürich

Gruppe D
FC Chelsea
FC Porto

Atletico Madrid
APOEL Nikosia

Gruppe E
FC Liverpool
Olympique Lyon

AC Florenz
DVSC Debrecen

Gruppe F
FC Barcelona
Inter Mailand

Dynamo Kiew
Rubin Kasan

Gruppe G
FC Sevilla

Glasgow Rangers
VfB Stuttgart
Unirea Urziceni

Gruppe H
FC Arsenal
AZ Alkmaar

Piräus
Lüttich

“Trinks packt den Hammer aus”

Montag, 18. Mai 2009

So schreibt spox.com kurz vor Ende der zweiten Hälfte der Nachspielzeit im Finale der U-17-EM zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Weiter heißt es: “Mit einem Traumtor kurz vor Ende der Verlängerung bringt der Bremer Florian Trinks die DFB-Junioren dem Titel ganz nah.”

Und … es hat gereicht. Die deutschen Nachwuchskicker brachten die knappe Führung über die Zeit.